Elektrosmog - Wirkung von technischen Feldern auf den Menschen

Im Einflussbereich von niederfrequenten Feldern kann es zu folgenden Einflüssen beim Menschen kommen:

Wie schon erwähnt hat eine menschliche Körperzelle ein mittleres energetisches Potential von etwa 90 mV Gleichspannung. Gerät eine solche Zelle in ein elektromagnetisches Wechselfeld von 230 V ( = 230.000 mV ), so können viele Bereiche des Körpers beeinflusst werden. So findet im Blut der Ionentransport (elektrische geladene Teilchen) statt, durch den der gesamte Organismus mit Sauerstoff und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgt wird. Bei einem äußeren Einfluss kann somit dieses System empfindlich gestört werden.

Im elektrischen Feld überwiegen beim Menschen die Oberflächeneffekte, während im magnetischen Feld der gesamte Körper betroffen ist, da diese Felder durch den Körper dringen. Zusätzlich erzeugen die magnetischen Felder im Inneren des Körper eigene elektrische Wirbelströme, die hier weiteren Schaden anrichten können. Als gravierender Faktor gilt die Beeinflussung des Hormonhaushaltes. Hormone sind Informationsüberträger zwischen verschiedenen Zellarten, die zur Steuerung der körperlichen Funktionen dienen. Ein wichtiges Hormon ist das Melatonin, welches in der Zirbeldrüse (befindet sich im Gehirn) gebildet wird. Die Hauptproduktion findet nachts statt, da wo der Mensch am sensibelsten ist. Das Melatonin ist vor allem für die folgenden Bereiche verantwortlich

Reguliert den Schlaf

Forpflanzung

Wachstum

Immunsystem


Hier lässt sich erahnen, welch weitreichende Konsequenzen erfolgen können, sollte sich ein Mensch über einen längeren Zeitraum solchen Feldern aussetzen. Deshalb sollte zumindest der Schlafplatz ausreichend untersucht und gegebenenfalls saniert werden.

Betrachtet man nun den Einfluss von hochfrequenten Feldern ( gepulst - ungepulst ), so muss man zwei Fälle unterscheiden.

Zunächst sind da die von der Wissenschaft anerkannten thermischen Effekte, d.h. dass durch die hohe Frequenz, Teilchen die sich in der Nähe des Senders befinden zum Mitschwingen angeregt werden. Dadurch erwärmen sich diese Teilchen. Diesen Effekt macht man sich bei der Mikrowelle zu Nutze. Beim Telefonieren mit einem Mobiltelefon (Handy) kommt es zu einer starken Erwärmung von Körpergewebe, welches sich in der Nähe der Antenne befindet. Besonders betroffen davon sind schlecht durchblutete Körperteile wie Auge oder Hoden. Des weiteren gibt es bei hochfrequenten Feldern die von der Wissenschaft nicht anerkannten nicht thermischen Effekte. In vielen Untersuchungen (vor allem mit Handys) wurden diese Effekte mittlerweile nachgewiesen. Dabei kann es zu Veränderungen der Gehirnströme kommen. Bei längerem Einfluss kann es zur Öffnung der Blut-/Hirnschranke (hält schädliche Stoffe fern) kommen, so dass das Gehirn Schaden annehmen kann. Im schlimmsten Fall können lokale Hirntumore im Bereich der Antenne auftreten. Im Labor wurden diese Wirkungen bereits nachgewiesen.

Für den Einfluss von Sendemasten sollten vor Ort genaue Untersuchungen durchgeführt werden, um sich eventuell mit Abschirmvorrichtungen vor schädlichen Feldern zu schützen.